Aktive CFD und Forex Trader stützen sich bei ihren täglichen Handelsentscheidungen immer häufiger auf regelbasierte Signalgenerierung und überlassen einem Handelssystem die Entscheidung darüber, ob in einen bestimmten Markt eingestiegen wird oder nicht. Die Systeme sollten – sofern sie gut konzipiert und valide getestet sind und korrekt angewandt werden – auf Dauer Profite erwirtschaften. Diese aber können sich deutlich reduzieren, wenn eine der wesentlichen Triebkräfte des Marktes verrückt spielt: Die Volatilität ist eine Variable, die bei der Erstellung von Handelssystemen nach wie vor vernachlässigt wird. In Zeiten unruhigen Fahrwassers erweisen sich viele sonst erfolgversprechende Handelsansätze als Nieten: Ausbruchsysteme beispielsweise erzeugen in Zeiten, in denen die Schwankungsintensität der Märkte deutlich von ihrem historischen Durchschnitt (nach oben) abweicht, viele Fehlsignale. Trendfolgesysteme sind in volatilen Marktphasen ebenfalls nur bedingt geeignet: Übergeordnete und zeitlich längerfristig existierende Trends existieren meist nicht (die Volatilität steigt in der Regel eben genau dann an, wenn eine längere Haussephase zu Ende geht und die Kurse einbrechen) und kurzfristige Trend sind schwer zu handeln, weil sich der Markt oft mehrfach binnen eines Handelstages dreht.
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Der Handel an den Devisenmärkten ist unter Privatanlegern nahezu immer mit dem Einsatz einer mehr oder minder großen Hebelwirkung verbunden. Je nach Anbieter können Trader dabei das bis zu 100fache ihres Kapitals bewegen. Eine komplizierte Kreditaufnahme ist dabei nicht notwendig: Der Hebel wird durch das Margin-Prinzip hinterlegt, bei dem Anleger nur einen geringen Prozentsatz ihrer Position in Form von Kontoguthaben bei ihrem Market Maker hinterlegen müssen. Verlangt die Plattform einen Margin-Satz in Höhe von einem Prozent, können Trader mit 10.000 Euro Einsatz Positionen im Gegenwert von einer Million Euro bewegen.
»» ganzer Artikel » Der Hebel – Immenser Profit und latente Risiken
Die Antizipation kommender Kursbewegungen ist auch im Devisenhandel der Kern des Bestrebens eines jeden Traders. Wie bei der Spekulation mit anderen Anlageklassen finden dabei auch im Forexmarkt zwei wesentliche Analyseansätze Anwendung: Die fundamentale Analyse untersucht gesamtwirtschaftliche Zusammenhänge und betrachtet den Zinsmarkt, die Inflations- und Geldmengenentwicklung sowie die Zustände im Außenhandel und versucht anhand verschiedener daraus abgeleiteter Indikatoren, künftige Wechselkursverhältnisse vorherzusagen.
»» ganzer Artikel » „The Trend is your friend“: Technische Analyse im Devisenhandel
Der systematische Handel am Devisenmarkt über eine Market-Maker-Plattform stellt insbesondere weniger erfahrene Anleger vor große Herausforderungen. Die Königsklasse der Finanzspekulation wird nur von jenen Tradern erfolgreich bewältigt, die eine erprobte Strategie als Grundlage für ihre Handelsentscheidungen nutzen und dieser auch in turbulenten Zeiten treu bleiben.
»» ganzer Artikel » Forex-Einsteigerstrategien: Hohe Trefferquote wichtig
Der Handel am Devisenmarkt ist – wie jede Form der spekulativ ausgerichteten Kapitalanlage – mit vielfältigen Risiken verbunden. Erfolgreiche Trader zeichnen sich durch einen effizienten Umgang mit diesen Risiken aus. Die Kontrolle des Verlustrisikos einer einzelnen Position sowie des gesamten Handelskontos ist eine der wichtigsten Disziplinen auf dem Weg zum Erfolg. Die einschlägigen Handelsplattformen erleichtern ihren Kunden das Risikomanagement durch die Bereitstellung verschiedener Ordertypen, mit denen sich je nach Situation und individueller Ausrichtung das Risikoprofil einer Position steuern lässt.
»» ganzer Artikel » Risiko- und Moneymanagement: Orderarten im Handelsalltag