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		<title>Volatilität als Filter für Trading-Systeme</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Jan 2009 10:24:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Forex Book</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Aktive CFD und Forex Trader stützen sich bei ihren täglichen Handelsentscheidungen immer häufiger auf regelbasierte Signalgenerierung und überlassen einem Handelssystem die Entscheidung darüber, ob in einen bestimmten Markt eingestiegen wird oder nicht. Die Systeme sollten – sofern sie gut konzipiert und valide getestet sind und korrekt angewandt werden – auf Dauer Profite erwirtschaften. Diese aber [...]]]></description>
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<p>Aktive CFD und <a href="http://www.onlineforexhandel.com/" target="_blank">Forex</a> Trader stützen sich bei ihren täglichen Handelsentscheidungen immer häufiger auf regelbasierte Signalgenerierung und überlassen einem Handelssystem die Entscheidung darüber, ob in einen bestimmten Markt eingestiegen wird oder nicht. Die Systeme sollten – sofern sie gut konzipiert und  valide getestet sind und korrekt angewandt werden – auf Dauer Profite erwirtschaften. Diese aber können sich deutlich reduzieren, wenn eine der wesentlichen Triebkräfte des Marktes verrückt spielt: Die Volatilität ist eine Variable, die bei der Erstellung von Handelssystemen nach wie vor vernachlässigt wird. In Zeiten unruhigen Fahrwassers erweisen sich viele sonst erfolgversprechende Handelsansätze als Nieten: Ausbruchsysteme beispielsweise erzeugen in Zeiten, in denen die Schwankungsintensität der Märkte deutlich von ihrem historischen Durchschnitt (nach oben) abweicht, viele Fehlsignale. Trendfolgesysteme sind in volatilen Marktphasen ebenfalls nur bedingt geeignet: Übergeordnete und zeitlich längerfristig existierende Trends existieren meist nicht (die Volatilität steigt in der Regel eben genau dann an, wenn eine längere Haussephase zu Ende geht und die Kurse einbrechen) und kurzfristige Trend sind schwer zu handeln, weil sich der Markt oft mehrfach binnen eines Handelstages dreht.</p>
<p><span id="more-25"></span></p>
<p>Bei der Konzeption  eines Handelssystems kann es deshalb sinnvoll sein, die Volatilität als Filter zu nutzen. So kann beispielsweise definiert werden, dass ab einem bestimmten Volatilitätsniveau keine Positionen mehr neu eröffnet werden. Bestehende Positionen werden mit Trailing-Stopps ausgestattet und so das gebundene Kontovolumen sukzessive reduziert. Die Erfahrung lehrt, dass eine solche Vorgehensweise sinnvoll sein  kann. Die Trefferquote nahezu aller Handelssysteme sinkt in turbulenten Zeiten signifikant. Die Crash-Serie im Jahr 2008, die im Zuge der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise die Märkte durchzog, verdeutlichte, dass Widerstände und Unterstützungen in Extremsituationen deutlich weniger Aussagekraft haben als unter normalen Umständen. Es kann sich somit lohnen, die Aktivitäten in Zeiten hoher Volatilität einzustellen und auf bessere Zeiten zu warten.</p>
<p>In der professionellen Vermögensverwaltung existieren bereits derartige Ansätze. Einige Fonds stellen alle ihre Positionen glatt, wenn die Volatilität deutlich ansteigt und ein kritisches, exakt definiertes Niveau übersteigt. Zwar besteht dabei prinzipiell das Risiko, Verluste zu erleiden: V-Formationen etwa, die durch einen plötzlichen und starken Kursverlust, der sehr zeitnah wieder aufgeholt wird, gekennzeichnet sind, bergen ein entsprechendes Risiko. In den meisten Konstellationen, in denen die Schwankungsintensität eines Marktes deutlich ansteigt, indiziert sie nur eine länger andauernde Phase fallender oder zumindest nicht weit steigender Kurse.</p>
<p>Ein Blick auf die Kursentwicklung der großen Leitindizes in den vergangenen zehn Jahren zeigt: Der größte Teil der Kursgewinne, die in Hausse-Phasen erzielt wurden, erfolgte im Rahmen längerfristiger und geringer Volatilität gekennzeichneter Aufwärtstrends. Stieg die Volatilität schnell und stark an, geschah dies meist im Rahmen deutlicher Kursrückgänge. Was liegt also näher, als die „Vola“ nicht nur als Barometer für das Nervenkostüm der Marktteilnehmer zu betrachten, sondern auch als Indikator für bevorstehende schlechte Zeiten zu verwenden. Die Chance, einen erheblichen Teil der Kursverluste, die in einem Bärenmarkt verzeichnet werden, nicht mitzumachen, ist groß und überwiegt das Risiko, vorzeitig auszusteigen und einen Teil der Hausse zu verpassen deutlich. Zumal auch ein Ausstiegskriterium, dass sich auf die Schwankungsintensität gründet, mit einem Wiedereinstiegs-Regelwerk ausgestattet werden kann: Wird das Hoch, von dem aus die volatilitätsauslösende Bewegung nach unten ausging, in einem Umfeld geringerer Schwankungsintensität wieder überschritten, erfolgt der Einstieg. Die Differenz im Kursgewinn insgesamt fällt bei einer solchen Vorgehensweise gering aus. Soll aus steuerlichen Gründen keine Glattstellung von z.B. Positionen im Aktienmarkt erfolgen, kann dies durch eine Glattstellung des Marktrisikos – zu realisieren durch den simplen Erwerb eines Short-ETFs – umgangen werden.</p>
<p>Was in der Vermögensverwaltung einen vielversprechenden Ansatz darstellt, kann auch auf Handelssysteme angewandt werden. Freilich sind diejenigen Ansätze, die von turbulenten Marktphasen leben, für derartige Überlegungen ungeeignet. Im Handel mit CFDs und Devisen aber, wo regelmäßig sehr große Finanzhebel zum Einsatz kommen, erscheint es sinnvoll, in unruhiger See einen sicheren Hafen anzulaufen. Wer mit viel Fremdkapital arbeitet, ist besonders auf eine hohe Trefferquote angewiesen. Der geneigte Beobachter darf deshalb gespannt sein, was sich die Systementwicklungs-Branche einfallen lässt: Die Finanzkrise dürfte die Nachfrage Volatilitätsfiltern verstärkt haben.</p>
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		<title>Börsensoftware: Fallstricke umgehen</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Oct 2008 08:44:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Forex Book</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer seine Handelsentscheidungen auf Basis der Technischen Analyse trifft, benötigt neben einer leitungsfähigen Chartingsoftware auch Kenntnis um deren korrekten Einsatz. Die Vielzahl der Werkzeuge, die schon Basis-Varianten moderner Software bieten, überfordert gerade Neulinge oft und führt im schlimmsten Fall zu einer teuren Fehleinschätzung. Durch eine falsche Parametereinstellung kann schnell eine trügerische Sicherheit durch vermeintliche Signale [...]]]></description>
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<p>Wer seine Handelsentscheidungen auf Basis der Technischen  Analyse trifft, benötigt neben einer leitungsfähigen Chartingsoftware auch  Kenntnis um deren korrekten Einsatz. Die Vielzahl der Werkzeuge, die schon  Basis-Varianten moderner Software bieten, überfordert gerade Neulinge oft und  führt im schlimmsten Fall zu einer teuren Fehleinschätzung. Durch eine falsche  Parametereinstellung kann schnell eine trügerische Sicherheit durch  vermeintliche Signale entstehen.</p>
<p><span id="more-23"></span></p>
<p> Ein weit verbreiteter Fehler beginnt dabei bereits in der  Darstellung der Kursverläufe. In den Medien –darunter nicht selten solche mit  gehobenem Anspruch – werden Charts häufig durch eine einfache Linie  dargestellt. Was bei der Darstellung des Kursverlaufes einer Aktie bereits  zweifelhaft ist, verliert im Forex-Tradingalltag jeglichen Sinn: Der  Währungshandel findet nicht an einem bestimmten Ort und zu gewöhnlichen Öffnungszeiten  statt, sondern erfolgt zwischen den Marktteilnehmern nahezu rund um die Uhr.  Ein Linienchart stellt folglich willkürliche Momentaufnahmen der Kurse zu einem  beliebigen Zeitpunkt dar.</p>
<p> Besser zur Darstellung – und zur Analyse – eignen sich  Candlestick-Charts, die de Kurse eines beliebigen Zeitraumes, zum Beispiel  einer Stunde oder einem Tag, in Gestalt einer Kerze dokumentieren.  Candlestick-Charts sind in jeder gängigen Börsensoftware enthalten und können  auch in sehr kurzen Intervallen dargestellt werden. Die Candlestick-Variante  bietet zwei wesentliche Vorteile: Zum einen kann durch die farbliche  Hervorhebung schnell ein Bullen- oder Bärenmarkt identifiziert werden, zum  anderen werden alle Kursausschläge berücksichtigt, was bei gewöhnlichen  Liniencharts nicht der Fall ist.</p>
<p> Ein weiterer und besonders von Anfängern häufig begangener  Fehler ist die Verwendung einer linearen Skalierung. Diese führt dazu, dass in  steigenden Märkten Bewegungen des Marktes optisch sukzessiv größer ausfallen.  Nahezu jede Handelssoftware bietet auch die logarithmische Skalierung an, die  sich an den prozentualen Wertveränderungen des Marktes orientiert. Diese ist  die einzig plausible Darstellungsform, auch wenn in verschiedenen Medien  regelmäßig die lineare Skalierung genutzt wird.</p>
<p><strong>Selbsttäuschung  vermeiden</strong></p>
<p>  Moderne Börsensoftware ist mit einem sehr umfangreichen  Instrumentarium ausgestattet, das in den richtigen Händen die Erfolgschancen  deutlich verbessern kann. Falsch eingesetzt, können Indikatoren, Filter etc.  allerdings auch zu einer höheren Fehlerquote führen. Nicht selten täuschen sich  Anleger dabei selbst, um beispielsweise einen Verlust nicht realisieren zu  müssen. So kann ein objektiv gebrochener Aufwärtstrend „am Leben“ erhalten  werden, indem die Trendlinie minimal verschoben wird oder ein Indikator durch  eine geringfügige Änderung der Parameter ein Longsignal anzeigt. Damit der  Einsatz einer Software sich nicht nur für deren Anbieter lohnt, sollten Anleger  einige Punkte beachten.</p>
<p><strong>Nicht mehrere  gleichartige Indikatoren</strong></p>
<p>  Wird der Einstieg in einen Markt durch technische  Indikatoren gerechtfertigt, werden meist mehrere davon genutzt  &#8211; ein Signal wird erst dann definiert, wenn  alle Indikatoren dies verlauten lassen. Trader sollten schon bei der Konzeption  ihres Handelsansatzes darauf achten, dass die Indikatoren nicht zu eng verwandt  sind und stets in die selbe Richtung weisen: Gerade bei einfachen  -dadurch aber nicht minder  erfolgversprechenden Systemen – werden aufgrund mangelnder Kenntnis um die  Existenz anderer Indikatoren häufig zu viele Werkzeuge identischer Gattung  eingesetzt. Drei Trendfolger aber eignen sich nicht zwingend als zuverlässige  Entscheidungsgrundlage und bedürfen eines Filters.</p>
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		<title>Mini- und  Demo-Accounts: Plattformen kritisch betrachten</title>
		<link>http://www.forex-book.de/forex-handel/mini-und-demo-accounts-plattformen-kritisch-betrachten/</link>
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		<pubDate>Tue, 21 Oct 2008 09:32:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Forex Book</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Anleger, die auf dem Gebiet des Forexhandels noch keine weitergehenden Erfahrungen gemacht haben und sich in die Materie hineinversetzen möchten, bevor der Handel mit größeren Geldsummen begonnen wird, können bei fast allen Handelsplattformen ein „Schnupper-Angebot“ wahrnehmen und so erste Erkenntnisse sammeln. Je nach Market Maker werden entweder Demoversionen der Handelssoftware angeboten, die teils unbegrenzt, teils [...]]]></description>
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<p>Anleger, die auf dem Gebiet des Forexhandels noch keine  weitergehenden Erfahrungen gemacht haben und sich in die Materie  hineinversetzen möchten, bevor der Handel mit größeren Geldsummen begonnen  wird, können bei fast allen Handelsplattformen ein „Schnupper-Angebot“  wahrnehmen und so erste Erkenntnisse sammeln.<br />
  Je nach Market Maker werden entweder Demoversionen der  Handelssoftware angeboten, die teils unbegrenzt, teils nur für einen kurzen  Zeitraum genutzt werden können, oder es stehen so genannte Mini-Account zur  Verfügung, die mit einer geringen Geldsumme (meist einige hundert Dollar oder  Euro) eröffnet werden können. Beide Varianten bieten die Möglichkeit, sich mit  der Thematik des Devisenhandels im Allgemeinen und der jeweiligen  Plattform-Technologie im Besonderen ausführlich zu befassen, bevor der Handel  mit echtem Geld beginnt.</p>
<p><span id="more-21"></span></p>
<p> Anleger sollten bei der Begutachtung einer Plattform  kritisch sein und sich ein so genau wie möglich gezeichnetes Bild darüber  machen, ob eine Applikation den eigenen Anforderungen genügt. Die zur Verfügung  stehenden Orderarten, die Zeit, die benötigt wird, um eine Order zu platzieren  bzw. eine Position zu  eröffnen sowie  weitere Details in der Abwicklung sollten dabei ebenso kritisch untersucht  werden wie die Möglichkeiten zur Durchführung von Chartanalysen, die in der Plattform  integriert sind.<br />
  Ein Auftrag lässt sich idealerweise direkt aus einem  geöffneten Chart heraus aufgeben: Mit einem Klick öffnet sich beispielsweise  bei der Technologie des Anbieters Oanda ein Fenster, in dem lediglich das  gewünschte Volumen angegeben wird. Im besten Fall kann mit einer Order  gleichzeitig ein Stopp-Loss abgesendet werden: Hierdurch verringert sich das  Risiko, wegen technischer Störungen unlimitiert im Markt positioniert zu sein  und dadurch im schlimmsten Fall gravierende Verluste zu erleiden.</p>
<p> Die verschiedenen Ordertypen, die ein Market Maker anbietet,  sollten wesentliches Kriterium bei der Beurteilung einer Plattform sein. Um die  Möglichkeiten verschiedener Anbieter zu vergleichen, ist ein Blick ins Detail  erforderlich, da die Bezeichnungen der einzelnen Aufträge zwischen den  verschiedenen Market Makern variieren. Stopp-Buy und Stopp-Loss sind allerdings  bei allen möglich, wenn auch die exakte Bezeichnung unterschiedlich ist.</p>
<p> Einige Market Maker, darunter der auf dem deutschen Markt  recht bekannte Anbieter CMC Markets, bieten garantierte Stopp-Loss-Orders an:  Hier wird die Abrechnung zum gewünschten Stopp-Kurs vom Handelspartner  garantiert, so dass nicht das Risiko einer Glattstellung zu ungünstigen Kursen  besteht. CMC Markets verlangt für den Service allerdings gesonderte Gebühren.</p>
<p> Wer seine Handelsentscheidungen auf der Grundlage  technischer Überlegungen trifft, kann auf eine leistungsfähige, in die  Plattform integrierte Software nicht verzichten und sollte sich das Angebot  dementsprechend genau ansehen. Einschlägige Indikatoren, verschiedene  Chartarten und Zeichenwerkzeuge sollten geboten werden.<br />
  Die Kosten einer Handelsplattform schließlich stellen einen  weiteren zentralen Bestandteil einer sachgerechten Beurteilung dar. Für  gewöhnlich fallen beim Handel mit Währungspaaren keine Gebühren im engeren  Sinne an. Der Market Maker generiert seine Erlöse aus dem Spread zwischen An-  und Verkaufskurs. Bei den großen Leitwährungen variiert die Geld-Brief-Spanne  dabei je nach Anbieter zwischen zwei und drei Pips, wobei in turbulenten und  von hoher Marktvolatilität geprägten Zeiten eine Ausweitung regelmäßig in Kauf  zu nehmen ist. Speziell bei Demo- und Mini-Accounts sollten Interessenten sich  vergewissern, ob die Konditionen der Testkonten denen des echten Handelskontos  entsprechen. Geringere Spreads können ansonsten unrealistische Gewinnpotenziale  vortäuschen.</p>
<p> Fazit: Eine zu den eigenen Anforderungen passenden Plattform  ist für den Erfolg beim Devisenhandel unerlässlich. Der ausgiebige Test möglicher  Handelspartner sollte deshalb zum Pflichtprogramm gehören. Auch Anleger, die  bereits einen Account bei einem Market Maker unterhalten und sich  Verbesserungspotenziale vorstellen können, sind gut beraten, die Angebote der  Konkurrenz einmal unter die Lupe zu nehmen.</p>
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		<title>Der Hebel – Immenser Profit und latente Risiken</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Oct 2008 09:20:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Forex Book</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Handel an den Devisenmärkten ist unter Privatanlegern nahezu immer mit dem Einsatz einer mehr oder minder großen Hebelwirkung verbunden. Je nach Anbieter können Trader dabei das bis zu 100fache ihres Kapitals bewegen. Eine komplizierte Kreditaufnahme ist dabei nicht notwendig: Der Hebel wird durch das Margin-Prinzip hinterlegt, bei dem Anleger nur einen geringen Prozentsatz ihrer [...]]]></description>
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<p align="left">  Der Handel an den Devisenmärkten ist unter Privatanlegern  nahezu immer mit dem Einsatz einer mehr oder minder großen Hebelwirkung  verbunden. Je nach Anbieter können Trader dabei das bis zu 100fache ihres  Kapitals bewegen. Eine komplizierte Kreditaufnahme ist dabei nicht notwendig:  Der Hebel wird durch das Margin-Prinzip hinterlegt, bei dem Anleger nur einen  geringen Prozentsatz ihrer Position in Form von Kontoguthaben bei ihrem Market  Maker hinterlegen müssen. Verlangt die Plattform einen Margin-Satz in Höhe von  einem Prozent, können Trader mit 10.000 Euro Einsatz Positionen im Gegenwert  von einer Million Euro bewegen.</p>
<p><span id="more-19"></span></p>
<p align="left"> Der Einstieg in den Markt mit einer Hebelwirkung bietet  immense Profitchancen: Ein 100facher Hebel ermöglicht die Verdopplung des  eingesetzten Kapitals, wenn sich der Markt um nur ein Prozent in die gewünschte  Richtung bewegt. Die Gewinnpotenziale stehen freilich entsprechenden Risiken  gegenüber: Gibt der Markt um ein Prozent nach, müssen Trader einen Totalverlust  ihrer eingesetzten Mittel verkraften. Weiterhin gilt es, die Verzinsung der  nicht durch Eigenmittel gedeckten Bestandteile der Position zu berücksichtigen:  IM Forex-Markt müssen Trader dabei vereinfacht dargestellt die Zinsdifferenz  zwischen den beiden Währungen, die gehandelt werden, bezahlen bzw. sie bekommen  diese gutgeschrieben. Bei der ABN Amro Bank gilt für Nutzer der  Marketindex-Plattform, dass der Kunde immer dann ein Zinsen entrichten muss,  wenn die Verkaufswährung einen höheren Zinssatz aufweist als die Kaufwährung.</p>
<p align="left"> Die Nutzung eines Hebels hat unmittelbare Auswirkungen auf  das Risiko- und Moneymanagement und erfordert höchstmögliche Disziplin bei  dessen Umsetzung. Herkömmliche Instrumente, wie z.B. technische Indikatoren,  die auch im Aktienmarkt zum Einsatz kommen, können oft in der Standardversion  nicht genutzt werden, da der maximale Verlust aufgrund des Hebeleinsatzes große  Teile des Vermögens vernichten würde. Die Bestimmung von Stopp-Loss-Levels  anhand technischer Kriterien eines Marktes, wie beispielsweise Widerständen  oder bedeutenden Trendlinien, ist mit einem großen Hebel nicht möglich, wenn  die entsprechenden Kursniveaus nur minimal vom Marktniveau entfernt sind. Je  größer der Hebel ist, desto geringer fällt auch die Marktbewegung aus, die der  Investor verkraften kann, bis eine Schließung der Position unabdingbar ist.</p>
<p align="left"> Ein einfaches Rechenbeispiel soll die Problematik  verdeutlichen: Hat ein Investor den maximalen Positionsverlust auf (offensive)  fünf Prozent seines Kontovolumens definiert und kommt im Handel ein 100facher Hebel  zum Einsatz, darf der Markt um lediglich 0,05 Prozent „gegen“ den Trader laufen  – dann muss die Position zwangsweise glattgestellt werden. Der Spielraum, der  unter Berücksichtigung des Spreads anfällt, ist dabei außerordentlich gering  und beläuft sich auf nur wenige Pips.</p>
<p align="left"> So attraktiv der Handel mit Hebel ist, so riskant ist er  auch. Zwar unterliegen die Devisenmärkte in der Regel betragsmäßig deutlich  geringeren Schwankungen als es bei Aktien oder Rohstoffen der Fall ist. Die  Wahrscheinlichkeit, ausgestoppt zu werden, ist allerdings bemerkenswert hoch.</p>
<p align="left"> Die Risiken des Hebeleinsatzes sind allerdings nicht neu und  keinesfalls vorbehaltlos negativ zu beurteilen: Sie stehen entsprechenden  Chancen gegenüber, die außerordentliche Gewinne in kurzer Zeit und mit  vergleichsweise geringem Kapitaleinsatz ermöglichen. Trader, die es schaffen,  an einem mittelfristigen Trend über einige Wochen zu partizipieren, können  ihren Einsatz vervielfältigen und mehrere hundert Prozent Gewinn  erwirtschaften. Chancen und Risiken halten sich demnach  -wie zumindest theoretisch immer an den  Finanzmärkten – die Waage.</p>
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		<title>Gleitende Durchschnitte: Lohnt der Einsatz?</title>
		<link>http://www.forex-book.de/forex-handel/gleitende-durchschnitte-lohnt-der-einsatz/</link>
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		<pubDate>Mon, 20 Oct 2008 09:19:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Forex Book</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Technische Marktanalyse bietet Tradern eine Vielzahl mehr oder weniger leistungsstarker Indikatoren, die meist standardmäßig von jeder gängigen Börsensoftware beherrscht werden. Am bekanntesten sind dabei gleitende Durchschnitte (englisch: Moving Average), die zum einen als eigenständige Indikation für die Verfassung des Marktes dienen und zum anderen Grundlage verschiedener weiterer Indikatoren sind. Gleitende Durchschnitte verstehen sich –wie [...]]]></description>
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<p align="left">  Die Technische Marktanalyse bietet Tradern eine Vielzahl  mehr oder weniger leistungsstarker Indikatoren, die meist standardmäßig von  jeder gängigen Börsensoftware beherrscht werden. Am bekanntesten sind dabei  gleitende Durchschnitte (englisch: Moving Average), die zum einen als  eigenständige Indikation für die Verfassung des Marktes dienen und zum anderen  Grundlage verschiedener weiterer Indikatoren sind. Gleitende Durchschnitte  verstehen sich –wie sollte es anders sein – als Trendfolgeindikatoren. Ihre Berechnung  ist dabei entsprechend trivial: Für ein (prinzipiell beliebiges) Zeitintervall  wird der durchschnittliche Kurs eines Marktes berechnet. Mit jedem neu  angebrochenen Zeiteinheit wird dabei der am weitesten zurückliegende Kurs aus  der Berechnung eliminiert. In den meisten Chartingprogrammen werden  standardmäßig die 30- und die 200-Tage-Linie angeboten, wobei eine Adjustierung  der Intervalle möglich ist. Die Interpretation eines gleitenden Durchschnitts  ist dabei gemäß der Klassifikation als Trendfolgeindikator einfach: Kreuzt der  Markt die Linie von unten nach oben, wird dies als Longsignal interpretiert,  durchbricht der Kurs hingegen die Linie von oben nach unten, versteht sich dies  als Verkaufssignal.</p>
<p><span id="more-17"></span></p>
<p align="left"> Gleitende Durchschnitte lassen sich einfach definieren:  Der einfache Durchschnitt ist das linear  gewichtete Mittel der Kurse eines bestimmten Betrachtungszeitraumes.  Chartapplikationen bezeichnen den Indikator in Anlehnung an den englischen  Sprachgebrauch auch als „Simple Moving Average“ (SMA). Der Verlauf der  Durchschnittslinie ist abhängig von der Länge des Betrachtungszeitraumes: Je  großzügiger dieser ausfällt, desto träger reagiert der SMA auf Bewegungen des  Marktes. Im Umkehrschluss bedeutet dies: Wer als Einstiegssignal ausschließlich  einen einfachen gleitenden Durchschnitt nutzt, steigt bei einem langen  Berechnungszeitraum erst in einem relativ späten Stadium eines Marktimpulses  ein. Entsprechend spät generiert der SMA auch ein Ausstiegssignal. Nicht  unproblematisch bei der Betrachtung des SMAs ist dabei der Umstand, dass ein  möglicherweise viele Monate zurückliegender Kurs denselben Einfluss auf die  Indikatorentwicklung hat wie aktuelle Geschehnisse.</p>
<p align="left"> Wer näher an der Entwicklung des Marktes sein möchte, ist  gut beraten, die Gewichtung des Durchschnitts zu adjustieren. Dabei stehen  grundsätzlich zwei Varianten zur Auswahl: Der gewichtete gleitende Durchschnitt  versieht die einzelnen Kursdaten mit Gewichtungsfaktoren, die arithmetisch  abnehmend sind und dadurch den jüngeren Kursen größeren Einfluss auf den Wert  des Indikators geben als weiter zurückliegenden Kursereignissen. Die Ergebnisse  eines gewichteten Durchschnitts reagieren damit deutlich schneller auf  Marktimpulse als der Standardvariante. </p>
<p align="left"> Noch näher an den Geschehnissen sind exponentiell gewichtete  Durchschnitte: Die Gewichtung der Kursdaten erfolgt hier mit exponentiellen  abnehmenden Faktoren, so dass weiter zurückliegenden Kursdaten ein nur geringer  Einfluss auf den Indikatorwert zukommt. Exponentiell gewichtete gleitende  Durchschnitte reagieren entsprechend schnell auf Veränderungen des Marktes.</p>
<p align="left"> Trader sehen sich bei der Adjustierung gleitender  Durchschnitte einem Zielkonflikt ausgesetzt: Je sensitiver der Indikator auf  eine Veränderung des Marktkurses reagiert, desto höher ist – zumindest tendenziell  &#8211; auch die Wahrscheinlichkeit, dass es sich bei dem Ausschlag nicht um einen  tatsächlichen Trend handelt, sondern um eine andere und nicht aussagekräftige  Bewegung. Ein Indikator, der sehr stark auf eine Kursbewegung reagiert, führt  das Prinzip des Trendfolgeansatzes dabei ad absurdum. Umgekehrt bergen sehr  breit aufgestellte Durchschnitte das Risiko eines zu späten Einstiegs, der im  schlimmsten Fall zum Zeitpunkt einer einsetzenden Korrektur des Markttrends  erfolgt.</p>
<p align="left"> Insbesondere als ausschließliches Analyseinstrument  erscheinen gleitende Durchschnitte  &#8211;  egal welcher Prägung – nicht geeignet. In der Trading-Praxis ergibt sich dabei  (insbesondere bei einfachen Durchschnitten mit langer Reaktionszeit) ein gravierendes  Problem: Fallende Kurse finden in der Berechnung ein ebenso großes Gewicht wie  steigende Notierungen. Da Märkte erfahrungsgemäß allerdings deutlich schneller  fallen als sie steigen, wird das Ausstiegssignal bzw. das Shortsignal viel zu  spät generiert.</p>
<p align="left"> Der Sinn des Einsatzes gleitender Durchschnitte darf –  zumindest im Hinblick auf den Handel im Währungsmarkt, der mit einem  Finanzhebel verbunden und sehr schnelllebig ist – bezweifelt werden. Die  Schwäche im Zusammenhang mit der Konstruktionsweise wurde bereits erläutert.  Die unzureichende Prognosequalität wurde darüber hinaus in unterschiedlichen  Backtests belegt: Die Kombination aus Trefferquote und Gewinn-Verlust-Profil  der im Rahmen eines Durchschnittssignals eröffneten Positionen konnte dabei nicht  überzeugen.</p>
<p align="left"> Das große Interesse, das gleitenden Durchschnitten seitens  aktiver Anleger immer wieder zukommt, dürfte mehr der starken Präsenz der  Indikatoren in der einschlägigen Fachliteratur denn tatsächlicher Vorteile im  Trading-Alltag geschuldet sein. Im langfristigen Investmentbereich können die  Werkzeuge zwar zumindest eine Orientierungshilfe bei der Suche nach einem  geeigneten Einstiegszeitpunkt geben. Im schnellen Forex-Geschäft sind gleitende  Durchschnitte allerdings fehl am Platz.</p>
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