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Gleitende Durchschnitte: Lohnt der Einsatz?

  • Autor: Forex Book
  • Abgelegt in: forex handel
  • Datum: 20. Okt 2008

Die Technische Marktanalyse bietet Tradern eine Vielzahl mehr oder weniger leistungsstarker Indikatoren, die meist standardmäßig von jeder gängigen Börsensoftware beherrscht werden. Am bekanntesten sind dabei gleitende Durchschnitte (englisch: Moving Average), die zum einen als eigenständige Indikation für die Verfassung des Marktes dienen und zum anderen Grundlage verschiedener weiterer Indikatoren sind. Gleitende Durchschnitte verstehen sich –wie sollte es anders sein – als Trendfolgeindikatoren. Ihre Berechnung ist dabei entsprechend trivial: Für ein (prinzipiell beliebiges) Zeitintervall wird der durchschnittliche Kurs eines Marktes berechnet. Mit jedem neu angebrochenen Zeiteinheit wird dabei der am weitesten zurückliegende Kurs aus der Berechnung eliminiert. In den meisten Chartingprogrammen werden standardmäßig die 30- und die 200-Tage-Linie angeboten, wobei eine Adjustierung der Intervalle möglich ist. Die Interpretation eines gleitenden Durchschnitts ist dabei gemäß der Klassifikation als Trendfolgeindikator einfach: Kreuzt der Markt die Linie von unten nach oben, wird dies als Longsignal interpretiert, durchbricht der Kurs hingegen die Linie von oben nach unten, versteht sich dies als Verkaufssignal.

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