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Volatilität als Filter für Trading-Systeme

Aktive CFD und Forex Trader stützen sich bei ihren täglichen Handelsentscheidungen immer häufiger auf regelbasierte Signalgenerierung und überlassen einem Handelssystem die Entscheidung darüber, ob in einen bestimmten Markt eingestiegen wird oder nicht. Die Systeme sollten – sofern sie gut konzipiert und valide getestet sind und korrekt angewandt werden – auf Dauer Profite erwirtschaften. Diese aber können sich deutlich reduzieren, wenn eine der wesentlichen Triebkräfte des Marktes verrückt spielt: Die Volatilität ist eine Variable, die bei der Erstellung von Handelssystemen nach wie vor vernachlässigt wird. In Zeiten unruhigen Fahrwassers erweisen sich viele sonst erfolgversprechende Handelsansätze als Nieten: Ausbruchsysteme beispielsweise erzeugen in Zeiten, in denen die Schwankungsintensität der Märkte deutlich von ihrem historischen Durchschnitt (nach oben) abweicht, viele Fehlsignale. Trendfolgesysteme sind in volatilen Marktphasen ebenfalls nur bedingt geeignet: Übergeordnete und zeitlich längerfristig existierende Trends existieren meist nicht (die Volatilität steigt in der Regel eben genau dann an, wenn eine längere Haussephase zu Ende geht und die Kurse einbrechen) und kurzfristige Trend sind schwer zu handeln, weil sich der Markt oft mehrfach binnen eines Handelstages dreht.

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Der Hebel – Immenser Profit und latente Risiken

  • Autor: Forex Book
  • Abgelegt in: forex trading
  • Datum: 20. Okt 2008

Der Handel an den Devisenmärkten ist unter Privatanlegern nahezu immer mit dem Einsatz einer mehr oder minder großen Hebelwirkung verbunden. Je nach Anbieter können Trader dabei das bis zu 100fache ihres Kapitals bewegen. Eine komplizierte Kreditaufnahme ist dabei nicht notwendig: Der Hebel wird durch das Margin-Prinzip hinterlegt, bei dem Anleger nur einen geringen Prozentsatz ihrer Position in Form von Kontoguthaben bei ihrem Market Maker hinterlegen müssen. Verlangt die Plattform einen Margin-Satz in Höhe von einem Prozent, können Trader mit 10.000 Euro Einsatz Positionen im Gegenwert von einer Million Euro bewegen.

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